Lieber tippen statt miteinander reden?

Hallo liebe Leser,

geht das nur mir so oder haben Sie das auch schon festgestellt:
es wird momentan lieber getippt und geappt statt miteinander gesprochen!

Leider hat sich dadurch auch der Umgang miteinander verändert. Die Dialogpartner kommen zwar schneller auf den Punkt, allerdings ist der wertschätzende Sicherheitsabstand sehr viel geringer geworden.
So haben Stilblüten wie z.B. am Telefon „Schluss“ machen oder seinem Dialogpartner mal ganz unverblümt die „Meinung“ geigen eine neue Dimension angenommen. Der Supergau ist dann erreicht, wenn der „private“ Schriftverkehr dann in einer Gruppe wie z.B. Facebook veröffentlicht und kommentiert wird.
Wobei wir wieder beim Thema Wertschätzung untereinander wären.

Ist es wirklich so viel schwerer von Angesicht zu Angesicht Themen zu klären?
Ist die Gesellschaft von heute nicht mehr im Stande Dinge persönlich zu regeln?
Was ist beim Tippen anders?

Meiner Erfahrung nach können klärende SMSen oder Apps zum Teil noch sehr viel verletzender sein als die persönliche Aussprache. Durch die indirekte Kommunikation kann ich die tatsächliche Emotion des schreibenden nur erahnen oder durch die Wortwahl interpretieren. Wie schnell sind da Missverständnisse am Start!
Ausserdem kann man mit einem Handy oder Smartphone auch immer noch telefonieren :o)!
Ist es nicht viel schöner Aussprachen persönlich und sofort zu klären?
Der Vorteil ist hierbei, ich kann die Emotionen selber steuern und bei Bedarf Unklarheiten sofort bereinigen.

Also greifen Sie doch zukünftig wieder beherzt zum Hörer und kommunizieren sie wieder über die Stimme!

Mehr Ideen zum Umgang mit dem Medium Samrtphone finden Sie unter: http://www.zeitblueten.com/news/handy-knigge/

Bleiben Sie in Balance.

Welche Erfahrungen machen Sie mit der neuen Art zu kommunizieren? Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

 

4 Gedanken zu „Lieber tippen statt miteinander reden?

  1. Sascha

    Dem Bericht und der Meinung kann ich nur zustimmen. Die modernen Medien sind meiner Meinung nach prima für schnelle Kommunikation. Sobald die Inhalte (gerade bei Befindlichkeiten) komplexer werden, wird es oft schwierig und Texte können missverstanden werden. Deswegen: lieber das persönliche Gespräch vorziehen.
    Gruß Sascha

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    1. Alexandra Artikelautor

      Hallo Sascha,

      vielen Dank für Deine Meinung.
      Das gesprochene Wort ist einfach in so vielen Situationen die bessere Variante der Kommunikation.
      Alles Gute für Dich und bleib uns ein aktiver Besucher .

      Viele Grüsse
      Alexandra

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  2. Caro

    Ich habe bei ir beobachtet, dass ich mich bei manchen Themen besser ausdrücken kann, wenn ich schreibe. Das sind Angelegenheiten, bei denen ich mir selbst erst über etwas in mir klar werden muss. Beim Schreiben habe ich dann viel Zeit, um das, was ich ausdrücken möchte, in die richtigen Worte zu bringen. Ich frage mich, ob und wie ich das lernen kann, das auch so gut in einem Gespräch zu können. Andererseits habe ich es auch schon oft erlebt, dass Missverständnisse entstehen und dass man sich beim Schreiben viel schneller streitet oder verletzt, was man sonst nicht tun würde…

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    1. Alexandra Artikelautor

      Hallo Caro,
      herzlichen Dank für Ihren Beitrag.
      Das geschriebene Wort kann fehlinterpretiert werden, da hier Mimik und der Tonfall fehlen.
      Manchmal ist miteinander Reden einfacher und eindeutiger.
      Viele Grüße und eine schöne Adventszeit!

      Alexandra

      Antworten

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